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Schuldzuweisung der Telekom gegen den Landkreis nicht hinnehmbar (18.11.2019)
Landkreis Lüchow-Dannenberg (LK 137/2019)

Durch eine Presseanfrage des NDR erlangt der Landkreis im Zusammenhang mit Störungen zu Telekomhausanschlüssen Informationen, nach denen ein Verschulden nicht bei der Telekom liegt. Konkret geht es um Störungen im Bereich der Gemeinde Waddeweitz. Seitens der Deutschen Telekom AG wird gegenüber Medien und deren Kunden suggeriert, den Landkreis träfe eine Schuld, da benötigte verkehrsrechtliche Anordnungen nicht erteilt wurden, um Schadstellen am Hauptkabel der Telekom entlang der Bundesstraße 493 (B 493) zu beseitigen.

Fakt ist: Ein Antrag auf verkehrsrechtliche Anordnung für die Reparaturarbeiten entlang der B 493 ist beim zuständigen Fachdienst Straßenverkehr (FD 36) am 30.10.2019 um 09.27 Uhr per E-Mail eingegangen. Der Antrag wurde von einer durch die Telekom beauftragten Firma eingereicht. Baubeginn gemäß Antrag war bereits der 28.10.2019, also zwei Tage vor Antragseinreichung beim Landkreis. Durch den FD 36 wurde die für die verkehrsrechtliche Anordnung notwendige Anhörung bei der Polizei und bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr umgehend eingeleitet. Mit einer Bearbeitungszeit von knapp drei Arbeitstagen (Feiertag am 31.10.2019, darauf folgend ein Brückentag mit dem sich anschließenden Wochenende) wurde dem Antrag am 6.11.2019 entsprochen. Die Straßenverkehrsbehördliche Anordnung wurde dem antragstellenden Unternehmen am 6.11.2019 zugestellt.

Somit ist klar festzustellen, den Landkreis Lüchow-Dannenberg trifft bei den zeitlichen Verzögerungen zur Behebung der Schäden keinerlei Schuld. Die Darstellungen der Telekom sind mit den vorstehenden Daten und Fakten widerlegt.

Bild Landkreis Lüchow-Dannenberg
v.l.n.r. : Ärgern sich über  die Störungen und die damit verbundenen Einschränkungen für die Einwohnenden der Gemeinde Waddeweitz, Herr Centurier als ein betroffener Einwohner und Unternehmer, Waddeweitz Bürgermeister Frank Socha und Landrat Jürgen Schulz

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