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Samtgemeinden Elbtalaue und Ostheide zeigen der Hauptstatt: "Bei uns ist was los!"

Pressemitteilung

Presseinformation zum Auftritt der Region Elbe-Wendland auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.-29.01.2017

Niedersachsenhalle 20, Stand 119

 

Samtgemeinden Elbtalaue und Ostheide zeigen der Hauptstadt: „Bei uns ist was los!“

Der Freiluftgottesdienst am 25.05.2017 in Thomasburg, Sommerliche Musiktage vom 29.07.-06.08.2017 in Hitzacker, die „Lange Nacht der schönen Künste in Dannenberg (Elbe)“ am 09.09.2017, das Brückenfest in Darchau am 03.10.2017 oder der „Bauernmarkt mit Nds. Spinnentreffen in Barendorf“ am 08.10.2017 - die Liste der kulturellen Highlights, mit denen die Samtgemeinden Elbtalaue und Ostheide an ihrem gemeinsamen Messetag auf dem Elbe-Wendland-Stand in Berlin für die Region warben, könnte lange fortgesetzt werden. Botschafter waren nach Berlin gekommen um die Region den Messegästen schmackhaft zu machen.

Foto (BVNON) von links: Norbert Meyer (Samtgemeindebürgermeister SG Bürgermeister Ostheide), Weinkönigin Tanja "Die Hilfsbereite" aus Hitzacker, Bad Bevensener Heidekartoffelkönigin Julia Dorau, Weinprinzessin Lisa Schulze aus Hitzacker und Samtgemeindebürgermeister der SG Elbtalaue- Jürgen MeyerSo stellte eine Fotoaktion die u.a. Hitzackers Weinkönigin Tanja „Die Hilfsbereite“ unterstützte, die Veranstaltungshighlights des Jahres 2017 vor. Bei einem Interview auf der Bühne begründete sie, warum sich ein Besuch in Deutschlands jüngstem Kurort lohne: „Hitzacker ist reich an Freizeitmöglichkeiten. Der Besuch des Biosphärenreservates ist für jeden Besucher ein besonderes Ereignis.“ „Hilfsbereit“ zeigte die Weinkönigin sich auch gegenüber der „Kulturellen Landpartie“ und hochkarätigen Musikfestivals: „Der Landkreis Lüchow-Dannenberg beherbergt eine Vielzahl von Künstlern und Kunsthandwerkern, die sich das ganze Jahr darauf freuen, in der Zeit zwischen Himmelfahrt und Pfingsten ihre selbstgefertigten Waren in verschiedenen Dörfern zu präsentieren. Die „Sommerlichen Musiktage“ Ende Juli und in naher Zukunft die „Musikwoche“ im März, sind hier zu Hause.“ Natürlich war die Weinkönigin mitsamt ihren Weinbergzwergen auch gekommen, um die Messebesucher auf das Weinlesefest in Hitzacker am 08.10.2017 einzustimmen: „ 99 Rebstöcke locken im Herbst mit ihren leuchtenden Farben. Für Oktober möchte ich Sie schon jetzt zum traditionellen Weinfest mit der Weinlese und den Weinbergzwergen einladen.“

Den etwas weniger königlichen Bühnenpart übernahm die Familie Hadrossek aus Nienwedel bei Hitzacker. Bei einem Interview und einer Präsentation unter dem Motto: „Ohne Buern ward dat nix“, vertraten sie auf der Bühne Lüchow-Dannenbergs Landwirtschaft. Mit dem Neubau eines Rindviehstalles hat sich die Landwirtsfamilie für die Zukunft aufgestellt, wenngleich das letzte Jahr für die Milchbauern ein hartes Jahr war, wie sie in Erinnerung riefen. Die Landwirte hoben hervor, dass Naturnähe und ein starker Familienrückhalt die Stützpfeiler ihrer Arbeit seien und sie mit ihrem Namen in voller Verantwortung ihrer Produktion stehen. Daher käme auch die Motivation, eine 70-Stunden-Woche auf sich zu nehmen. „Wir setzen uns gerne für das Wohl unserer Kühe ein. Allerdings erwarten wir eine Wertschätzung für unsere Produkte und eine gerechte Bezahlung“, betonte Hadrossek.

Diesen Aussagen pflichteten Torsten Freudenthal, Philipp Becker und Marten Riechers von der Landjugend Dannenberg bei. „Auch heute ist die traditionelle Landwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt und für die Region. Milch, Spargel, Kartoffeln sind heißbegehrte Produkte.“ Die Landjugend fühle sich der Landwirtschaft nach wie vor zugehörig, obwohl nicht mehr alle direkt in der Landwirtschaft tätig sind. Philipp Becker ist Landmaschinenmechaniker und bewirtschaftet mit seinem Vater den Hof. Wenn er in seinem Beruf als Landmaschinenmechaniker mehr verdiene, werde er die Landwirtschaft aufgeben, betonte er: „Wenn in Deutschland keiner mehr produziert, werden die Lebensmittel wohl aus dem Ausland kommen.“ Was die Landjugend eigentlich macht, stellten sie ebenfalls klar. „Wir organisieren Veranstaltungen, nehmen an Gewerbeschauen teil, sind beim verkaufsoffenen Sonntag in Dannenberg präsent und vertreten die Region auf der Grünen Woche.“ „ In jedem Jahr gibt es eine Landjugendparty. Beim „Bauerntag“ stellen Firmen ihre Neuheiten im Maschinenbereich aus. Der Bauernverband Nordostniedersachsen, der Maschinenring und andere Institutionen informieren über ihre Arbeit“, so die Junglandwirte.

Samtgemeindebürgermeister Meyer beantwortete eine entsprechende Frage des Moderators, dahingehend, dass die Landwirtschaft wichtig sei und zur Wertschöpfung beitrage. Meyer hob darüber hinaus her vor, dass die Region Elbe-Wendland aber auch am Tourismus Tresen sehr gefragt sei.

Dies wurde unterstrichen durch die Anwesenheit aller 10 Vertreter der Mitgliedsgemeinden der SG Elbtalaue am Stand. Die Bürgermeister der Region haben sich unter dem Dach des Marketingvereins ALMA Elbtalaue vereint. Abwechselnd begeisterten Sie die Besucher am Gemeinschaftsstand, bedienten das Glücksrad und verteilten die von den Hotels der Region (Hotel Waldfrieden, Hitzacker/Parkhotel Hitzacker/Hotel Pferdeschulze, Wietzetze/Hotel Alter Markt, Dannenberg/Hotel Alte Post, Dannenberg und Parkhotel Hitzacker) gesponserten Übernachtungsgutscheine. Für die Geschäftsführerin des Marketingvereins und Verantwortliche für den Tourismus Ursula Fallap ist dies eine hervorragende Plattform um gerade in der Zeit der Touristischen Neuordnung im Landkreis Lüchow-Dannenberg zu punkten. Durch die Neuordnung der Touristiker hat die SG Elbtalaue die Aufgabe des Tourismus an den Marketingverein ALMA abgeben.

Gleich einen doppelten Bühnenauftritt legte die Blaskapelle des Langendorfer Musikvereins hin. Mit bekannten Musikstücken wie „Rosamunde“ sorgten die insgesamt 14 Musiker einmal am Vormittag und dann nochmal zur besten Kaffeezeit für Riesenstimmung und Geschunkel in der Niedersachsenhalle!

Nach soviel Abwechslung zeigten sich die Samtgemeindebürgermeister Jürgen Meyer und Norbert Meyer am Ende des Tages einig: „Die Samtgemeinden Elbtalaue und Ostheide haben wieder sehr gut harmoniert! Es war ein voller Erfolg!“

Die Internationale Grüne Woche Berlin 2017 findet vom 20. bis 29. Januar zum 82. Mal in ihrer 91-jährigen Geschichte statt. Über 1.600 Aussteller aus rund 65 Ländern zeigen eine Leistungsschau aus allen Bereichen der Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und des Gartenbaus. Ungarn, das Partnerland der Internationalen Grünen Woche Berlin 2017, wird den Fach- und Privatbesuchern seine Traditionen und kulinarischen Highlights präsentieren. Die Ungarnhalle 10.2 steht unter dem Motto „Traditionsreich, Vielfältig, Natürlich: Ungarn“.

 

Texte und Fotos rund um die Aktivitäten auf dem Elbe-Wendland-Stand finden Sie während der Messe auf der Homepage www.elbe-wendland-aktiv.de. Für nähere Informationen zu dem Messeauftritt wenden Sie sich gern an Katja Ahnfeldt-Timm unter der Telefonnummer: 04131-86292-52 oder 0177/7126222.

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