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"RUHE NÄHE ERBE" – Museum Wustrow zeigt Fotoarbeiten von Maria Hertle

Herwald Schulze aus Schreyahn - einer der porträterten Rundlingsbewohner. Foto: Maria HertleDie wendländischen Rundlinge wollen UNESCO-Weltkulturerbe werden. Und was ist mit den Menschen, die in den wendländischen Rundlingen leben? Sind diese nicht mindestens genauso wichtig? Sind diese nicht ebenso „Kulturerben“?

Das Museum Wustrow eröffnet anlässlich des Starts in die neue Saison am Sonntag, den 30. März um 14 Uhr eine Fotoausstellung von Maria Hertle, die – unter anderem – ältere Bewohner der Wustrower Rundlinge porträtiert hat.

Die Amateurfotografin Maria Hertle verbindet in ihren Bildern Natur und Mensch. Eins ihrer Themen ist der Ruheforst: Er ist Arbeitsplatz, Beisetzungsstätte für die Asche Verstorbener und Ort der Ruhe für die Angehörigen – aber auch Lebensraum für Insekten, Kleintiere und eine artenreiche Flora. Der Betrachter erlebt in den Fotos den Mikrokosmos, erhält ungewöhnliche Detailansichten des Waldes und erfährt die Nähe zu den porträtierten Menschen.

In allen Fotos der Ausstellung steckt aber auch unser "Erbe": das Erbe der Wälder, unserer Umwelt und nun ganz aktuell und zeitnah: das Weltkulturerbe. So setzte Maria Hertle die Idee des Museums Wustrow um, ältere Menschen in den Rundlingen um Wustrow in Bildern festzuhalten. Die Auswahl der fotografierten Frauen und Männer jenseits der 70 aus Ganse, Lensian, Güstritz, Schreyahn, Dolgow, Klennow erfolgte nach dem Zufallsprinzip.

Die Wustrowerin Maria Hertle, Jahrgang 1978, ist Forstinspektorin i. P. in Coesfeld bei der Fürstlichen Verwaltung zu Salm-Horstmar. Seit 2011 betätigt sie sich als Amateurfotografin.

Die Ausstellung ist bis zum 3. August 2014 im Museum zu sehen: Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 14-17 Uhr sowie jederzeit gerne nach Vereinbarung.

Das Museum Wustrow ist eins von dreizehn Museen in Elbtalaue und Wendland und Mitglied im Museumsverbund Lüchow-Dannenberg e. V.

 

(veröffentlicht am 19.03.2014)

 

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