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"Mütter des Grundgesetzes" – Ausstellung und offener Gesprächsabend im Lüchower Kreishaus

Die "Mütter des Grundgesetzes" (v. l.): Helene Wessel, Helene Weber, Frieda Nadig, Elisabeth Selbert. Quelle: Bestand Erna Wager-Hehmke, Haus der Geschichte, Bonn."Frauen und Männer sind gleich berechtigt". Dass dieser uns heute so selbstverständlich erscheinende Satz in Artikel 3 des Grundgesetzes aufgenommen wurde, haben wir den vier "Müttern des Grundgesetzes" zu verdanken: Elisabeth Selbert, Helene Weber, Frieda Nadig und Helene Wessel.

Vom 4. bis 30. Dezember 2014 ist im Lüchower Kreishaus eine Wanderausstellung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu sehen, die das politische Engagement der vier streitbaren Politikerinnen würdigt, die 1948/49 im Parlamantarischen Rat wesentlich zum Entstehen des Grundgesetzes und zu der verfassungsrechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern beitrugen.

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung mit Gästen aus Kommunal-, Landes- und Bundespolitik findet am Dienstag, den 9. Dezember um 19 Uhr statt. Zugesagt haben Hiltrud Lotze (MdB), Julia Verlinden (MdB), Miriam Staudte (MdL), Andrea Schröder-Ehlers (MdL), Manuela Brownlee (Ratsfrau Gemeinde Langendorf) und Dörte Hinze (Ratsfrau Gemeinde Lübbow). Nach der Begrüßung durch die stellvertretende Landrätin Elke Mundhenk wird die Helene-Weber-Preisträgerin Ingrid Dziuba-Busch aus Lüneburg in das Thema einführen. In einer offenen Gesprächsrunde werden anschließend Schülerinnen und Schüler der Nicolas-Born-Schule Dannenberg die Politikerinnen zu ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen befragen.

Der Eintritt zur Ausstellung wie zum Gesprächsabend am 9. Dezember ist frei.

Die Ausstellung der Reihe "KuK – Kunst und Kultur im Kreishaus ist montags bis donnerstags von 8.30 bis 16 Uhr und freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr zu sehen.

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