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Landkreis Lüchow-Dannenberg erhält EU-Förderung – ein weiterer Schritt zu einer besseren Breitbandversorgung

Lüchow. Der Landkreis Lüchow-Dannenberg ist dem Ziel, in den nächsten Jahren die Wünsche nach sehr schnellem Internet erfüllen zu können, einen Schritt näher gerückt. Mit dem Zuwendungsbescheid der NBank vom 07.07.2014 erhält der Landkreis Lüchow-Dannenberg eine Förderung in Höhe von gut 92.000 Euro für die „Erstellung einer Netzstrukturplanung“ für die Gesamtfläche des Landkreises durch Mittel der Europäischen Union. Die Förderung, die aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stammt, deckt dabei 75 % der Investitionsausgaben zur Erstellung der sogenannten Breitbandstrukturplanung. Der Eigenanteil der Finanzierung (25 %) wird zur einen Hälfte durch den Landkreis Lüchow-Dannenberg und zur anderen Hälfte durch die drei Samtgemeinden Elbtalaue, Gartow und Lüchow (Wendland) getragen.

"Ich freue mich sehr, dass wir mit Hilfe der Förderung durch die Europäische Union nun den nächsten Schritt zur Interneterschließung mit hohen Bandbreiten gehen können. Für unseren Landkreis ist es als Wirtschafts- und Wohnstandort enorm wichtig hier nicht den Anschluss zu verlieren. Daher müssen wir dieses Thema gemeinsam mit Hochdruck voranbringen", so Landrat Jürgen Schulz.

Das Auswahlverfahren zur Vergabe für die Strukturplanung konnte damit ebenfalls abgeschlossen werden. Den Zuschlag erhält das Unternehmen seim & partner Beratungs- und Planungsgesellschaft mbH mit Sitz in Taunusstein. „Die Präsentation im Bietergespräch hat uns überzeugt. Seim & partner haben deutlich gemacht, dass sie auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen können. Davon werden auch wir profitieren. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, so Kreisbaurätin Maria Schaaf.     

Die seim & partner Beratungs- und Planungsgesellschaft mbH hat nun die Aufgabe bis einschließlich Februar 2015 eine Netzstrukturplanung für den Landkreis zu erarbeiten. Diese Planung stellt die erste Grundlage für einen zukünftigen Netzausbau mit Breitband dar. Dabei geht es zum einen darum die Grundlagen für spätere Tiefbauarbeiten zu planen, zum anderen aber auch erste Modelle einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung aufzubauen und dabei auch zu betrachten, ob sich ggf. Synergieeffekte mit den benachbarten Landkreisen ergeben könnten.

Begleitend hat sich inzwischen ein Arbeitskreis aus Vertretern der Samtgemeinden, des Landkreises, der Wirtschaftsförderung sowie dem Breitbandkompetenzzentrum Niedersachsen gegründet, der das Planungsverfahren intensiv begleitet und in der Umsetzung unterstützt.

 

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