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Hitzacker von 1931 bis 1945 – Klaus Lehmann gibt Chronik von Walther Honig heraus

Wie haben sich die Menschen in Hitzacker zwischen den Jahren 1933 bis 1945 unter den Bedingungen der NS-Ideologie eingerichtet? Und wie erlebten sie das Kriegsende mit seinen scheinbar endlosen Flüchtlingsströmen und Einquartierungen? Walther Honig, damals Schulrektor in Hitzacker, hielt Jahr für Jahr die laufenden Ereignisse fest. Jetzt ist seine Chronik in Buchform erschienen. Am Montag, dem 14. Dezember wird sie um 18 Uhr im Museum Hitzacker vorgestellt.

Cover der Hitzacker-ChronikWalther Honig, selbst nicht unbeteiligt an der Begeisterung für die NS-Ideologie, beschreibt ausführlich die Befindlichkeiten in der Kleinstadt Hitzacker, einer Stadt, die durch Tanklager im nahen Dötzinger Forst (Wifo) von der Kriegswirtschaft nicht unerheblich profitierte. Die Chronik ist illustriert mit bisher unveröffentlichten Glasbildern des Hitzackeraner Fotografen Arthur Creutz und mit Fotos aus Familienarchiven. Ergänzend enthält sie Beiträge von Karl Guhl, Volker Tesch und Karin Toben.

Zur Vorstellung der Chronik wird Dietrich Seebohm eine Einführung geben und aus dem Kapitel über die letzten Kriegstage in Hitzacker und das Ankommen der Flüchtlingsströme im Mai 1945 lesen.

Das Museum Hitzacker (Elbe) Altes Zollhaus ist eins von dreizehn Museen in Elbtalaue und Wendland, und Mitglied im Museumsverbund Lüchow-Dannenberg e. V.

 

 

 

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