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"Friede den Hütten, Krieg den Palästen!" – Klaus Behr liest Büchner in der Alten Sargtischlerei Hitzacker

Georg Büchner (1813-1837)„Wir arme Leut – ich glaub, wenn wir in den Himmel kämen, so müssten wir donnern helfen.“ Georg Büchner (1813 – 1837), dessen 200ster Geburtstag im vergangenen Jahr literarisch gefeiert wurde, war eine Lichtgestalt unter den genialen Dichtern des 19. Jahrhunderts.

Klaus Behr – Literaturwissenschaftler, Rezitator und Büchner-Kenner – liest am Freitag, den 14. Februar 2014 in der Alten Sargtischlerei Hitzacker aus den poetischen Werken des Dichters, aus seinen politischen Schriften und Briefen. Er wird zeigen, dass der geniale Hesse auch heute noch spannende Texte für uns bereithält.

In seinem Dichten und Denken war er seiner Zeit um ein Jahrhundert voraus. In nur zwei bis drei Jahren – er starb mit 23 Jahren – schuf er, ständig verfolgt von den Häschern eines absolutistischen Spitzelstaates, ein faszinierendes und vielseitiges Werk, das in jeder Hinsicht, in den Dichtungen, seinen naturwissenschaftlich-medizinischen und ästhetischen Studien und seinem gesellschaftspolitisch-revolutionärem Wirken eine erstaunliche Gegenwartsnähe hat. Seine Themen, seine expressive Sprachmagie griffen weit voraus und machen ihn zu einem modernen Dichter. Spätestens seit er zu Beginn des 20. Jahrhunderts für die Bühnen entdeckt wurde, weiß man, dass Büchner ein uns Seelenverwandter ist.

 

 

 

 

 

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