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Fotokreis zeigt „Sichtweisen“ im Kreishaus Lüchow

Ute. Foto: Frank BorchertNeun Aussteller, acht Themen: Die neue Gemeinschaftsausstellung des Fotokreises Lüchow-Dannenberg widmet sich diesmal nicht einem gemeinsamen Thema, sondern acht unterschiedlichen „Sichtweisen“ – so auch der Titel der Schau. Vom 7. November bis 15. Dezember ist sie im Lüchower Kreishaus zu sehen.

Zur Midissage der Ausstellung am Freitag, dem 25. November um 17 Uhr lädt die Kreisverwaltung herzlich ein. Das Celloquartett „Cellibration“ unter Leitung von Ilka Wagener begleitet die Veranstaltung mit Filmmusik.  

Anja Fricke macht seit Jahren regelmäßig Urlaub in Istrien (Kroatien). Sie zeigt im Kreishaus Fotos von ihren Streifzügen durch die Küstenstadt Rovinj.

Klaus Mayhack findet in der Natur immer wieder neue Motive. Insbesondere der Baum hat es ihm als „Fotomodell“ angetan. Er zeigt in der Ausstellung seine Sichtweise auf diese besonderen Individuen an der Elbe und im Wendland, die - wie er bedauert – heute oft nur nach ihrem wirtschaftlichen Nutzen betrachtet werden.

Fotografien aus der Hauptstadt, die im Laufe von 30 Jahren entstanden sind, zeigt Manfred R. Dannenberg. Seine in schwarz-weiß gehaltenen Aufnahmen versprechen einen hohen Wiedererkennungswert. „Um keine Proportion zu bevorzugen, ist das Format der Fotos bewusst quadratisch gewählt“, erklärt er.

„Spiegelungen“ ist das gemeinsame Thema von Anita Baumert und Dirk Drazewski. Sie entdecken ihre Motive in der Regel als Fußgänger.

Seit fünf Jahren porträtiert Frank Borchert aus Trebel Menschen mit der Kamera. Die Inszenierung im Studio bildet dabei einen Schwerpunkt. Im Kreishaus zeigt er unterschiedlichste Porträt-Variationen von seinem Modell Ute.

Baum an der Elbe. Foto: Klaus Mayhack„Der Teufelsberg in Berlin war für mich immer ein magischer Ort, der nicht zu betreten war“, erklärt Ernst-August Klare aus Breselenz, der in Berlin studierte und arbeitete. Er zeigt Aufnahmen vom heute öffentlich zugänglichen Teufelsberg, der zweithöchsten Erhebung Berlin.

Die Fotos von Gernot Wunderlich verbildichen Wortspiele: „Mich fasziniert schon seit Jahrzehnten, wie viele deutsche Wörter mehrere Bedeutungen haben, z. B. „Schwein haben" für "Glück haben". Fotografisch beschreibt er sich als „Technikfreak", der sehr hohen Wert auf die technischen Möglichkeiten der Fotografie legt. „Deshalb habe ich bei den Aufnahmen ein Makroobjektiv verwendet“, erklärt Wunderlich, „ auf diese Weise erreicht man eine sehr enge Abgrenzung bzw. Freistellung des Motivs zum Umfeld.“

Teufelsberg. Foto: Ernst-August KlareGerhard Walters Fotoarbeiten sind dem Thema „Niedrigwasser“ gewidmet. Er zeigt Fotos von der Elbe bei Dömitz und Dresden. „Meine Beziehung zur Elbe besteht, seit ich an einem Hamburger Elbdeich aufgewachsen bin und die Flutkatastrophe von 1962 miterlebt habe”, erklärt er, „heute bin ich Bewohner der Elbtalaue - außerhalb der Überflutungsgebiete. Landschaft und Natur faszinieren mich in ihrer ungezügelten Wildheit, das harmonische Element sehe ich eher als Kontrast“.

Die Ausstellung der Reihe „KuK 2016 – Kunst und Kultur im Kreishaus Lüchow“ ist montags bis donnerstags von 8.30-16 Uhr und freitags von 8.30-12.30 Uhr

 

Über den Fotokreis Lüchow-Dannenberg e. V.

Niedrigwasser. Foto: Gerhard WalterDer Fotokreis Lüchow-Dannenberg trifft sich einmal monatlich in der Räumen der Kreisvolkshochschule in Lüchow, vor allem um sich über aktuelle Fotos auszutauchen. Die Interessensgebiete der Mitglieder sind breit gestreut: von Natur und Landschaft bis zur Architektur, Fotos von Menschen und von unbelebten Dingen, Reise- und Street-Fotografie, Fotos mit Tageslicht oder nachts mit Licht-Resten bis zu Studio-Blitz-Aufnahmen.

Es gibt gemeinsame Langzeitprojekte, Fotoausflüge und Wochenendreisen, zuletzt nach Helgoland. Zur Bildbearbeitung gibt es ein internes Kursangebot.

Neue Mitstreiter sind herzlich eingeladen.

www.fotokreis-luechow-dannenberg.de

 

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