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Ein Sonntag mit der Wollhandkrabbe – das Museum Vietze lädt zum Pulen und Futtern

Warum nicht mal zum Krabbenpulen nach Vietze? Am Sonntag, dem 18. September 2016 stellt Elbfischer Christian Köthke von 12 bis 16 Uhr in der Remise des Vietzer Museums seine Wollhandkrabben vor.

Seit 100 Jahren gibt es diese Tierchen in der Elbe. Lange waren sie den Fischern als Schrecken der Fischzucht verhasst. Ursprünglich kommen Wollhandkrabben aus China und gelten dort als Delikatesse. Inzwischen lohnt es sich, die als Beifang anfallenden Krabben aus Deutschland wieder nach China zu exportieren. Chinesen zahlen für eine ausgewachsene Wollhandkrabbe bis zu 15 Euro.

Tatsächlich schmeckt das Fleisch der Wollhandkrabben köstlich, weiß Barbara Tietze vom Vietzer Museumsteam,  und es ist auch einfach zuzubereiten: Man legt die Tiere in siedendes Salzwasser und kocht sie für etwa 15 Minuten. Wenn ihre Farbe zu Rot wechselt kann man sie essen. Allerdings gilt es vorher noch ein kleines Problem zu lösen. Die Krabben haben hartschalige, dünne Beine und einen gut gepanzerten Leib. Man braucht einiges Geschick und einen entschiedenen Mut zur Handarbeit, um an das Krebsfleisch heranzukommen. Eine kleine Schere und eine Krebsgabel können den Umgang mit den Panzerteilen erleichtern.

Am Wollhandkrabbensonntag können die MuseumsbesucherInnen das Krabbenpulen üben und Christan Köthkes Geschichten über die Elbe lauschen, während sie genüsslich die gewonnene Ausbeute in Knoblauch-, Ingwer- oder Chili-Sauce dippen.

Weitere Infos: Tel. 05846 / 22 01 oder 05846 / 14 39.

Das Höhbeck-Museum Vietze ist eins von dreizehn Museen zwischen Elbe und Wendland und Mitglied im Museumsverbund Lüchow-Dannenberg e. V.: www.museen-wendland.de.

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