Ansprechpartner & mehr

Pressearchiv

Dreizehn Museen feiern! - Sonntag ist Internationaler Museumstag

IEin Hinweisschild des neuen Audioführungssystems im Rundlingsmuseum Wendlandhof Lübelnmmer am dritten Sonntag im Mai öffen Museen deutschlandweit ihre Türen und geben Einblicke in ihre tägliche Arbeit. Auch die 13 Lüchow-Dannenberger Museen sind in diesem Jahr wieder mit dabei und laden anlässlich des „Internationalen Museumstags“ zu einigen besonderen Aktionen ein (Bitte beachten: das Museum Clenze öffnet am Sonntag nur nach vorheriger telefonischer Vereinbarung).

Ein kleiner Vogel mit Audioguide am Ohr - gestaltet von Grafikerin Irmhild Schwarz - verweist im Rundlingsmuseum Wendlandhof Lübeln seit Neustem auf die Stationen des neuen Audioführungssystems. Ab Sonntag, 10 Uhr, stehen die neuen Audioführer zur Ausleihe bereit, und das gleich in vier Sprachen: in Deutsch, Englisch, Niederländisch und Plattdeutsch. Um 14 Uhr stellt der Rundlingsverein, der die Audioführungen erarbeitet hat, sie offiziell vor. Geöffnet: Di bis So + Feiertage 10-17 Uhr, Tel.: 05841 / 96 29 32 oder 96 29 70.

Modellbau-Fahrzeuge der Feuerwehr im Feuerwehrmuseum Neu TrammFahrzeuge von Feuerwehr, Polizei und THW in Miniatur: Nur ein Wochenende lang - am Samstag und Sonntag - zeigt das Historische Feuerwehrmuseum Neu Tramm von 10-16 Uhr eine aufwändige „Modellbau-Ausstellung“. Auch die beiden neuen Einsatzfahrzeuge, die seit Kurzem in Clenze und Dannenberg ihren Dienst tun, werden vorgestellt. Die Gäste am Sonntag erwartet ein Frühschoppen (11 bis 13 Uhr), am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen. Geöffnet: Mi bis Fr 14-17 Uhr, Sa + So + Feiertage 10-17 Uhr, Tel.: 05861 / 71 40 oder 22 42.

Barbara Tietze aus Vietze und Peter Bauer aus Berlin - beide mit einem beruflichen Bezug zur Grafik- und Industriedesign-Szene - sind dem Reiz von Tischkehrschaufeln erlegen und sammeln sie seit Jahren. Das Höhbeck-Museum Vietze zeigt bis 31. Juli die schönsten, kitschigsten und ungewöhnlichsten Stücke ihrer privaten Sammlungen. Geöffnet: Sa + So 15-17 Uhr, Tel.: 05846 / 1439 oder 2201.

Malerei von Helion ist bis 3. Juli im Lüchower Amtsturm zu sehen.„Licht und Schatten“ heißt die Ausstellung von Helion, die am Sonntag um 13 Uhr im Amtsturm-Museum Lüchow eröffnet wird. Bis zum 3. Juli sind Helions Pastelle und Aquarelle im Amtsturm zu sehen. Geöffnet: Fr + Sa 13-17 Uhr, So + Mo 10-15 Uhr, Tel.: 05864 / 770 oder 05841 / 126-0.

Für die jüngeren Besuchern, die noch nicht lesen können, aber auch für alle anderen, die Lust auf eine kleine Schnitzeljagd haben, ist das Suchspiel "Wo bin ich?" gedacht, das das Archäologische Zentrum Hitzacker seinen Gästen bietet. Das Suchspiel kann kostenfrei ausgeliehen werden. Geöffnet: täglich 10-17 Uhr, Tel.: 05862 / 67 94.

Im Museum Hitzacker öffnet am Sonntag die neue "Schreibwerkstatt". Mit Federkiel und Tinte können die MuseumsbesucherInnen sich an der alten deutschen Schrift versuchen. Wer zuhause noch alte Briefe findet, darf diese am Sonntag gerne mit ins Museum bringen. Museumsmitarbeiterin Petra Peetz und ihr Team helfen beim Entziffern. Geöffnet: Di bis So (inkl. Feiertage) 10-17 Uhr, Tel.: 05862 / 88 38. 

Diese Schildersammlung im Museum Wustrow dokumentiert die Vielfalt der Geschäfte und Unternehmen, die es im Wendland einst gab.Neue Techniken der Reproduktion machten’s möglich: Im Ersten Weltkrieg boomte die Produktion von Druckerzeugnissen, insbesondere von Ansichtskarten – und diese wurde in bis dahin unbekanntem Umfang für die Kriegspropaganda eingesetzt. Das Clenzer Museum „Blaues Haus“ zeigt noch bis 2018 eine kleine Sonderausstellung zu der damaligen Bilderflut. Geöffnet: Mi. + Sa. 16-18 Uhr, Tel.: 05844 / 554.

Zu den originären Aufgaben von Museen zählt das Sammeln und Bewahren historischer Zeugnisse. Wie sieht das Universum aus, das sich einem musealen Sammler im Wendland darbietet? Die Sonderausstellung „WendAll“ im Museum Wustrow geht dieser Frage auf den Grund. Am Sonntag führt Dr. Rolf Meyer um 14 und um 16 Uhr durch die Ausstellung. Geöffnet: Mi bis So + Feiertage 14-17 Uhr. Tel.: 05843 / 429 oder 244. 

In der Schreibwerkstatt des Museums HitzackerGanz der deutsch-deutschen Geschichte ist das Grenzlandmuseum Schnackenburg gewidmet, das unmittelbar am früheren Grenzfluß Elbe gelegen ist. Im vergangenen Jahr feierte das Museum bereits sein 20-jähriges Bestehen. Geöffnet: täglich 10-17 Uhr, Tel.: 05840 / 210 oder 282.

Was man im Troß der Stones-Fans alles erleben kann, darüber berichtet der Museumsleiter Ulli Schröder gerne im Rahmen einer Führung durch sein Stones Fan Museum Lüchow. Geöffnet: Di. bis So. 12-20 Uhr. Info: 05841 / 59 02. 

Von einem Roman hat sich der Maler Ulrich Pietzsch für seine neuen Bilder inspirieren lassen. Diese zeigt er noch bis zum 28. Juni im Museum im Waldemarturm Dannenberg. Geöffnet: Di. bis So. + Feiertage 10-12 + 14-17 Uhr. Info: 05861 / 808 117 oder 97 97 67. 

Dietrich Ritzmann, Leiter des Swinmark-Grenzlandmuseums Göhr bei Schnega, war über Jahrzehnte mit der Kamera entlang der deutsch-deutschen Grenze unterwegs – und hat viel zu erzählen. Ist er mal nicht da, kann man auf die Audioführung des Museum zurückgreifen. Geöffnet: Sa. + So. 13-18 Uhr. Info: 05842 / 600

Maria Freund (Gesang) und Rahel Syring (Tanz) gestalten am Sonntag am Naturum Göhrde eine Performance. Foto: Annett MelzerMit einer Performance mit Gesang, Tanz und Vogelstimmen endet um 17 Uhr die Abschlussausstellung des Projekts "Ein Baum aus der Göhrde" am Naturum Göhrde. Eine imposante über 350 Jahre alte Traubeneiche spielte in den vergangenen drei Jahren die Hauptrolle in diesem Projekt. Das Anliegen war es zu zeigen, was man aus einem einzigen Baum alles machen kann. 

Mehr über die dreizehn Museen gibt es unter www.museen-wendland.de.

 

Kommentare zum Inhalt
Zu diesem Inhalt sind noch keine Kommentare vorhanden.
Wollen Sie einen Kommentar erstellen?