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„MITEINANDER REDEN“: Auszeichnung der Bundeszentrale für politische Bildung geht nach Groß Heide

„Hurrah! Wir sind als Projekt ausgewählt worden!“ Die Freude ist groß bei Dr. Sybille Plogstedt. Mitte März hat sie erfahren, dass das von ihr und vier weiteren Frauen in Groß Heide ins Leben gerufene „Archiv der unveröffentlichten Texte“ von der Bundeszentrale für politische Bildung ausgezeichnet wird – als eins von bundesweit 100 Projekten im ländlichen Raum im Programm „Miteinander reden“.

Gesucht waren "kreative Formen einer lebendigen und streitbaren Gesprächskultur sowie eines respektvollen Miteinanders, die ins Zentrum der lokalen gesellschaftlichen Auseinandersetzung gestellt werden“ – so hieß es in der Ausschreibung. Dr. Sybille Plogstedt und ihre Mitstreiterinnen Cora Titz, Nina El Karsheh, Antje Busse und Monika Eckoldt vom Archiv der unveröffentlichten Texte können sich über einen Zuschuss in Höhe von 8000 Euro freuen. Damit soll insbesondere eine eigene Website erarbeitet werden.

Die private Initiative „Archiv der unveröffentlichten Texte“ besteht seit dem Winter 2017/2018. Zentrales Anliegen ist es, schriftliche und bis jetzt nicht veröffentlichte Zeugnisse über aktuelle und vergangene Lebenswelten zu sammeln, zu bewahren und auszuwerten und dabei verschiedene Generationen und Bevölkerungsschichten miteinander ins Gespräch zu bringen. Jährlich finden bis zu sechs Veranstaltungen in Form von Lesungen und Diskussion in der Dorfkneipe „Schulz“ in Groß Heide statt, die nächste am Freitag, den 29. März um 19 Uhr. Das Thema lautet: „Geschichtsdetektivinnen – 68erinnen und Gorleben-Frauen“.

Insgesamt gingen bei der Bundeszentrale für politische Bildung 313 Bewerbungen ein. 100 Projekte wurden ausgewählt und erhalten nun bis Ende 2020 finanzielle Förderung, aber auch fachliche Unterstützung in Form von Beratung, Moderation und Netzwerkarbeit.

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