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Planfeststellung

Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der B248 südlich von Grabow…

…von Abschnitt 960, km 3+203 (Bau- km 0+0) bis Abschnitt 960, km 1+053 (Bau- km 2+150) in den Gemarkungen Grabow,  Gollau und Plate der Stadt Lüchow nach § 17 des Bundesfernstraßengesetzes (FStrG) bzw. § 72 ff. des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG), hier: Anhörungsverfahren.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lüneburg, plant einen Ausbau der B 248 im oben genannten Bereich, um die Anbindung des Mittelzentrums Lüchow an das Oberzentrum Lüneburg und der Funktion als Überregionalstraße zu gewährleisten und um die Verkehrssicherheit zu verbessern. Der Knotenpunkt B 248 / Abzweig Lüsen soll im Zuge des Ausbaus mit der Errichtung von Überholfahrstreifen zu einem Kreisverkehrsplatz (KVP) umgebaut werden mit einem Wechsel der Betriebsform des 2+1 Querschnittes. Die Überholfahrstreifen auf der B 248 sind in beiden Fahrtrichtungen jeweils direkt nach der Ausfahrt aus dem Kreisverkehr geplant. Die Überholfahrstreifen haben eine Länge von ca. 900 Metern zwischen dem geplanten KVP Lüsen und Grabow und ca. 700 Metern zwischen Lüsen und dem Bauende kurz vor der Einmündung nach Müggenburg.

Gemäß Bekanntmachung der Samtgemeinde Lüchow (Wendland) vom 25. Oktober 2021 und Korrekturbekanntmachung in der Elbe-Jeetzel-Zeitung liegt der Plan (Zeichnungen und Erläuterungen) in der Zeit vom 2. November bis 2. Dezember 2021 zur allgemeinen Einsichtnahme aus. Die Planunterlagen gibt es hier.

Die Allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls gemäß § 7 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) hat ergeben, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung für das Vorhaben nicht erforderlich ist, da unter Beachtung der im Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) vorgesehenen Maßnahmen von dem Vorhaben keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen zu erwarten sind. Die Bekanntmachung zur UVP-Vorprüfung gibt es hier.

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Ralf Prahler schrieb am 14.12.2021 um 15:19 Uhr:
Lieber heute als morgen mit dem Bau beginnen! Auch den weiteren Verlauf der Straße nach Dannenberg mit den Umgehungen für die Dörfer beschleunigt vorantreiben. Die Kritik von den Anwohnern ist verständlich, aber nicht substantiell. Wenn als Alternative zum Straßenausbau wie von den Kritikern die Schiene bevorzugt ausgebaut würde, würden genau diese Anwohner auch gegen den zukünftigen Schienenverkehr auf die Straße gehen, da die Schiene auf der anderen Seite der Dörfer verläuft. Allerdings ist nach meiner Meinung der Straßenausbau auch der logische Schritt für einen Umstieg in die Schiene. Würde die Schiene ausgebaut, müsste nach meinem Verständnis auch ein kleiner Megahub (Umladestation von Schiene auf Straße und anders herum) in Lüchow aufgebaut werden. Dort könnten dann die auf der Schiene transportierten Güter, Stahl für Musashi, Lager und Rohlinge für SKF, Rohlinge und Fertigwaren von WZT und so weiter, für einen Umkreis von 100 km umverteilt werden. Es würden erhebliche Transporte von und zu den Häfen, Kunden und Lieferanten eingespart werden und so den zukünftigen Anforderungen an CO2 Neutralität entsprochen. In die Fläche gebrachte Megahubs würden regional im Radius von z.B. 100 km die Güter unterverteilen. Hierdurch würde im Ganzen Autoverkehr reduziert, allerdings um den Verteilpunkt herum würde sich dieser erhöhen. Aus diesem Grund ist es unumgänglich, da ja alle die Schiene und auch die damit verbundenen Arbeitsplätze wollen, in Lüchow einen solchen Knoten zu planen und das dafür notwendigen Straßennetz zu bauen. Wenn wir heute diese Chance an uns vorbei ziehen lassen, werden andere Orte, z.B. SAW die Chance nutzen und wir hätten nur den Durchgangsverkehr von Schiene und LKW, also den Dreck der anderen. Das kann keiner wollen. Also schnellstmöglich Straßen bauen und laut nach Schiene und Umladestation schreien. Das Eine benötigt halt das Andere. Wir sollten unser Chance nutzen. MfG Ralf Prahler
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