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Corona: Landrat Jürgen Schulz stärkt Landrat Dr. Heiko Blume beim „Brandbrief“ an die Sozialministerin den Rücken (04.02.2021)
Landkreis Lüchow-Dannenberg (PM 12/2021)

In einem Schreiben an die niedersächsische Sozialministerin Dr. Carola Reimann vom 04. Februar 2021 macht Landrat Jürgen Schulz seine Unterstützung des Appells seines Landratskollegen Dr. Blume deutlich. Dieser hat mit seinem „Brandbrief“ vom 03. Februar 2021 nach Hannover appelliert, „das Impfzentrum Uelzen nun schnellstmöglich und prioritär mit Impfstoff zu versorgen, bis die Alten- und Pflegeheime und im nächsten Schritt auch alle Ü80-Jährigen einen Impfstand erreicht haben werden, der dem anderer Impfzentren entspricht“. Die Verteilung rein nach dem Bevölkerungsschlüssel sei nicht sachgerecht.

Aufgrund der überdurchschnittlich hohen Altersstruktur für unsere Region ist die Sorge des Kollegen Dr. Blume völlig berechtigt, erklärt Landrat Jürgen Schulz. „Ich will deshalb nicht versäumen, die Forderung nach einem angepassten Proporz bei der Zuteilung des Impfstoffes ausdrücklich zu unterstützen“ heißt es in dem Schreiben wörtlich. Er würde sogar noch einen Schritt weiter gehen, schreibt Landrat Jürgen Schulz weiter, indem er die Meinung vertritt, „ dass derjenige, der völlig zu Recht als oberste Impfpriorität die Versorgung der über 80-jährigen in entsprechenden Einrichtungen festlegt, in der juristischen Pflicht ist, die unterschiedlichen Bevölkerungsanteile an den Altersquoten im Lande bei der Zumessung der Impfstoffmengen zu berücksichtigen“.

Außerdem macht Landrat Jürgen Schulz Frau Dr. Reimann auch nochmals eindringlich auf seine Vorschläge zu den dezentralen Impf-Strategien im Landkreis Lüchow-Dannenberg aufmerksam, die er zuletzt mit Schreiben vom 10. Januar 2021 nach Hannover übersandte. Bisher ist von dort keine Antwort oder Entscheidung ergangen. Nach Hannover geht daher nochmals die eindringliche Bitte des Landrates, im Sinne und nach den Erwartung der betroffenen älteren Bevölkerung des Landkreises, den Vorschlag vom 10. Januar 2021 umgehend grundsätzlich zuzustimmen. Die Bestärkung für das Auffrischen der Bitte nimmt Landrat Jürgen Schulz aus der immensen Reaktion und Befürwortung seines Vorschlages aus der eigenen Bevölkerung, denen er ein bestmögliches Angebot bieten möchte.
 

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