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Regionalentwicklung

Ausbau des Elberadwegs in Lüchow-Dannenberg

Ein Projekt des Landkreises Lüchow-Dannenberg

Ausbau des Elberadweges / Foto: Ernst-August SchulzIm September 2018 wurden die Fördermittel für den umfassenden Ausbau des Elberadweges in Lüchow-Dannenberg bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) beantragt. Nach eingehenden Prüfungen ging ein Jahr später, im Dezember 2019, der Zuwendungsbescheid ein. Nach einer mehrjährigen Planungsphase konnte der Bau des Elberadwanderweges am 21. Juni 2021 beginnen.

Die geplanten Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,85 Millionen Euro. Die Zuwendung der NBank in Höhe von etwa 2,14 Millionen Euro wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und GRW-Mitteln (Bundesmittel zur Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“) zur Verfügung gestellt. Ein weiterer Teil der Kosten konnte durch eine Bedarfszuweisung für finanzschwache Kommunen mit Mitteln aus den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds gedeckt werden, so dass der Landkreis und die drei Samtgemeinden gemeinsam gut 11 Prozent der Baukosten aus eigenen Mitteln aufbringen müssen.

Die Bauabschnitte

Die Gesamtlänge der Ausbaustrecke des Elberadweges gliedert sich in drei Teilabschnitte und beträgt rund 14 Kilometer. Die Bauphasen der einzelnen Teilabschnitte im sensiblen Naturraum an der Elbe werden durch eine externe ökologische Baubegleitung betreut. Zudem sind Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen vorgesehen.

Der erste Abschnitt verläuft zwischen Gummern und Schnackenburg mit einer Länge von ca. 2,4 Kilometern. Zwischen Langendorf und Damnatz entsteht entlang der Dömitzer Eisenbahnbrücke der längste Streckenabschnitt mit etwa 9,6 Kilometern. Der dritte und mit ca. 2 Kilometern Länge zugleich kürzeste Streckenabschnitt ist zwischen Gorleben und Laase geplant. Grundsätzlich ist vorgesehen, den Elberadweg mit einer Breite von 2,50 Metern anzulegen.

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