Naturpark Elbhöhen-Wendland
Portrait des Naturpark Elbhöhen-Wendland

Eine Landschaft voller Kontraste
Der Naturpark liegt zwischen der Lüneburger Heide und der Elbtalaue und ist mit 1.160 km2 Teil der Erlebnisregion Elbtalaue-Wendland. Er zeichnet sich durch eine Landschaft voller Kontraste aus. Hier urtümlicher Wald, dort Heide, Wiesen und andere Formen der Kulturlandschaft. Eine faszinierende Stille und natürliche Dynamik zugleich. Dazu kommt eine bunte Mischung aus Geschichte, Kultur, Kunst und Musik. Dies unterstreicht die Einmaligkeit der Region.
Daten & Fakten
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| Steckbrief | Rundlingsdörfer; Fachwerkstädte Dannenberg, Hitzacker und Lüchow (Wendland); Kulturelle Landpartie; Nemitzer Heide; Waldgebiete Drawehn, Gartower Forst und Göhrde; Störche, Kraniche, Seeadler und Biber |
| Landschaftstypen | Eiszeitlich geprägte Kultur- und Naturlandschaft mit Fließ- und Stillgewässern, Laub- und Mischwäldern, Heideflächen sowie Acker- und Grünland. |
| Lage | Der Naturpark liegt im östlichsten Zipfel Niedersachsens und umfasst den Landkreis Lüchow-Dannenberg sowie Teile des Landkreises Lüneburg. |
| Gründungsjahr | 1968 |
| Größe | 116.000 Hektar |
| Höhenlage | 30 bis 142 m ü. NN |
| Natur- und Landschaftsschutzgebiete | ca. 47 % |
Das Grüne Band verbindet
Dass auch die jüngere Geschichte ihre Spuren hinterlassen hat, zeigt das Grenzland-museum in Schnackenburg. Lange Zeit lag die Region an der innerdeutschen Grenze. Seit vielen Jahren gehört der ehemalige Grenzstreifen jedoch zum länderübergreifenden Naturschutzprojekt „Grünes Band“. Hier konnte sich in der Zeit der innerdeutschen Teilung eine große Artenvielfalt entwickeln. Heute verbindet das Grüne Band Menschen auf beiden Seiten des ehemaligen Eisernen Vorhangs.