Flecken Clenze - Lüchow-Dannenberg

Flecken Clenze

Flecken Clenze

Wappen des Flecken Clenze

In einer der reizvollsten Landschaften des Wendlandes, zwischen dem Niederen und Hohen Drawehn, liegt die Gemeinde Clenze mit ihreren 26 Ortsteilen.

Von den Wiesenniederungen des Clenzer Baches und dem artenreichen Laubwald des Forstes Gain bis hinauf auf die sandigen Kiefernhügel der Hohen Geest mit ihren großartigen Aussichtspunkten reicht die landschaftliche Vielfalt.

Zentrum und Verwaltungssitz der Gemeinde ist der Flecken Clenze selbst.

Wo heute auf einem Hügel im Ortskern die Kirche steht, hat es vor weit mehr als 1.000 Jahren mit einer Slawischen Burg begonnen, deren Reste durch Ausgrabungen ermittelt werden konnten. Ins Licht der schriftlichen Überlieferung tritt der Ort einer Königsurkunde des Jahres 956, sodass Clenze 2006 seine 1050-Jahr-Feier begehen konnte.

Aus der bäuerlichen Ansiedlung wurde schon im Mittelalter ein Kirch- und Marktort, dessen Einwohner sich nun "Bürger" nannten. Neben die Ackerbürger traten mehr und mehr Handwerker und in geringem Umfange auch Gastwirtschaften und Kaufleute.

Das heutige Ortsbild ist zum großen Teil noch bestimmt durch die Fachwerkhäuser des späten 18. und 19. Jahrhunderts. Eindrucksvoll erschließt sich die Clenzer Geschichte im "Blauen Haus", dem Heimatmuseum in der Kapellenstraße.

Die Fachwerkbauweise ist auch in den umliegenden Dörfern bis heute beherrschend. Das typische wendländische Rundlingsdorf ist noch in mehreren Beispielen gut erhalten. Ein besonderer Schmuck der Dorfbilder ist vielerorts der schöne alte Baumbestand.

Als besondere Attraktion zieht der Findlingspark zwischen Clenze und Reddereitz viele Besucher/innen an.

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Historisches Clenze

Vom 24. August 2006 bis zum 03. September 2006 feierte der Flecken Clenze seine 1050-Jahrfeier und das gleichzeitig stattfindende 150-jährige Jubiläum der St. Bartholomäuskirche.
(Das Programm finden Sie im Anhang.) 

Informationen und / oder Anregungen zur Festwoche, Anmeldungen zum großen Festumzug und vieles mehr bekommen Sie im Gemeindebüro Clenze.

Der Flecken, sein Bürgermeister Herbert Höbermann und seine Einwohner/-innen und Bürger/-innen hoffen darauf, dass die 1050-Jahrfeier 2006 genauso erfolgreich wird wie die 1000-Jahrfeier 1956.... Und es war ein riesiger Erfolg!

Rückblick:

Am Sonntag, dem 19. August 1956, wimmelte es in den Straßen von Clenze nur so von Menschen. Wohl nie zuvor und seitdem auch nicht wieder waren so viele Menschen hier versammelt gewesen. Schätzungen der Augenzeugen schwanken zwischen 5.000 und 10.000 Menschen. Sie alle wollten den großen Historischen Festumzug miterleben. In vielen Bildern lief vor ihren Augen die tausendjährige Geschichte ab: König Otto I. hoch zu Roß, Ritter und Knappen des Mittelalters, Landsknechte und Kaufmannsfuhrwerke, napoleonische Soldaten, Bürger, Bauern und Handwerker, wendländische Trachten, eine Postkutsche, eine Feuerspritze, ein Nachtwächter und vieles mehr

Der große Festumzug war der Abschluß und Höhepunkt der Festwoche zur Tausendjahrfeier, die bei vielen Clenzern auch jetzt noch, ein Vierteljahrhundert später, in lebendiger Erinnerung steht.

Mehr als tausend Jahre schriftliche Übermittlung:

Vor 1049 Jahren: am 24. August 956. König Otto I. - der später den Beinamen "der Große" erhielt - war von seiner Residenz Magdeburg nach Quedlinburg gereist (der früheren Residenz seines verstorbenen Vaters Heinrich I.)

- Otto stand fast auf dem Gipfel seiner Macht, ein Jahr zuvor hatte er auf dem Lechfeld bei Augsburg mit einem gemischten Heer aller deutschen Stämme und unter seiner persönlichen Führung die Ungarn besiegt. - Sechs Jahre später wurde er in Rom zum Kaiser gekrönt. -

Am 24. August 956 ließ König Otto zu Quedlinburg jene Urkunde ausstellen, in der zum ersten Male ein Ort namens " Klinizua " genannt wird - das heutige Clenze.

Das Original dieser Urkunde liegt im Archiv zu Magdeburg.

Mit dieser Urkunde tritt Clenze gerade zu der Zeit ins Licht der Geschichte, als das "Heilige Römische Reich deutscher Nation" seinen Anfang nimmt.

Quelle: Aus dem Buch " Clenze, Streifzüge in die Vergangenheit" von Herrn Dr. Ulrich Schröder.

Käuflich zu erwerben gibt es in der Gemeinde Clenze sowie in der Sparkasse Clenze die Jubilämumsmedaillen in Feinsilber und Feingold.

Ausprägungen
Feinsilber 999/000Feingold 999/000
Durchmesser 35 mmDurchmesser 35 mm
Gewicht ca. 15 gGewicht ca. 15 g
in Prägeglanzausführungin Prägeglanzausführung
inkl. Etui und Zertifikatinkl. Etui und Zertifikat
€ 27,00 inkl. MwSt.€ 420,00 inkl. MwSt.

Limitierte Auflage:

350 Medaillen in Feinsilber

35 Medaillen in Feingold

Jede Medaille ist randnummeriert.

Desweiteren ist für € 9,80 die Festschrift zu Clenze "1050 Jahre Clenze" von Ulrich Schröder folgend erhältlich:

Gemeinde Clenze

Museum "Das blaue Haus"

Buchhandlung Dorendorf in Clenze

Bücherei Clenze

Buchhandlung Schimmel in Uelzen

sowie in der "Alten Jeetzel-Buchhandlung" in Lüchow.

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