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TV-Tipp: "Das Mädchen von Egtved"

Die Spielfilmszenen zu der TV-Dokumentation "Das Mädchen von Egtved" wurden im letzten Jahr teilweise im Archäologischen Zentrum Hitzacker gedreht, einige Mitglieder des Fördervereins des Museums waren beim Dreh als Statisten dabei. Bis 24. Mai ist die Doku in der ARTE-Mediathek zu finden.

Rekonstruktion der Kleidung des Mädchens von Egtved (By FinnWikiNo (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), via Wikimedia Commons)Wer war das "Mädchen von Egtved"? 1921 entdeckte ein Landwirt in Jütland in Dänemark bei Erdarbeiten einen ausgehöhlten Baumstamm. Dieser Fund sollte sich als eine der best erhaltenen (und dokumentierten) Bestattungen der Bronzezeit in Europa herausstellen.

Die in dem Baumstamm bestattete junge Frau lebte um 1400 vor Chr.. Nähere Untersuchungen ergaben allerdings überraschenderweise, dass sie nicht aus der Region, in der ihre Überreste gefunden wurden, stammte, sondern möglicherweise aus dem Schwarzwald – oder sogar aus einer noch entfernteren Region. Analysen ihrer Haare legen nahe, dass sie in ihren letzten zwei Lebensjahre über 3000 Kilometer zurücklegte. Aber warum? Wer war die junge Frau, die vergleichsweise aufwändig und mit Bronzebeigaben bestattet wurde? Die Doku zeigt die neuesten Erkenntnisse zu diesem besonderen Grabfund.

Das Archäologische Zentrum Hitzacker ist eins von 13 Museen im Wendland und Mitglied im Museumsverbund Lüchow-Dannenberg e.V.: www.museen-wendland.de.

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