Museen

Museum Wustrow

1886 erbaute der Leinenfabrikant Wilhelm Lüring ein repräsentatives Wohhaus, das noch immer das Bild des Jeetzelstädtchens Wustrow prägt. Hier zeigt das Museum Wustrow wechselnde Ausstellungen zur jüngeren Geschichte des Wendlands, die neben sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Themen auch politische Ereignisse behandeln.

Das Museum Wustrow in der Langen Straße 9. Foto: Kathrin SchlüterDauerhaft zeigt das Museum einen mit viel Liebe zum Detail rekonstruierten Colonialwarenladen und einen DDR-"Konsum". Das Museum gibt immer wieder KünstlerInnen Gelegenheit, in den Museumräumen ihre Werke zu präsentieren.

 

Ab 29. März:
„Eisenbahnzeit im Wendland – 1930 bis 1950“

 

Ab Ende März (Eröffnung am Gründonnerstag, 29. März, 15 Uhr) zeigt das Museum Wustrow zum zweiten Mal eine „Eisenbahn-Ausstellung“ Nach der ersten Ausstellung „Eisenbahnzeit im Wendland“ 1990 wird die neue Ausstellung vorrangig vier zeitgeschichtlich bedeutende Phasen thematisieren: das Ende der Weimarer Republik, die NS-Zeit nebst den Kriegsjahren, die Nachkriegszeit und den Beginn der 1950er Jahre.

Die Ausstellung, die von der achtköpfigen „Eisenbahn AG“ des Museums in mehrjähriger Arbeit geschaffen wurde, wird neun Ausstellungsräume umfassen. Sie zeigt das Wissen um die Eisenbahngeschichte des Wendlandes inklusive der damit verbundenen Unterlagen und Objekte. Auch mehrere eigens für die Ausstellung geschaffene Modelle werden zu sehen sein, z. B. von der „WIFO“ im Dötzinger Forst bei Hitzacker, von der Rübenverladeanlage in Schnega und vom V 1-Rüstungsbetrieb Neu Tramm und dem Viadukt Pudripp.

NS-Wendland-Archiv

Das Museum Wustrow unterhält das „NS-Wendland-Archiv“ – hervorgegangen aus den Forschungsarbeiten in Zusammenhang mit einer Ausstellung zur NS-Zeit in Lüchow-Dannenberg und der museumseigenen Publikation „Das Hakenkreuz im Saatfeld“. Es sammelt nicht nur schriftliche Unterlagen, sondern auch Fotos, Druckschriften und ausgewählte Objekte, die die NS-Zeit im Landkreis Lüchow-Dannenberg betreffen. Das Archiv beinhaltet auch Quellen, die aus der Endphase der Weimarer Republik und aus der unmittelbaren Nachkriegszeit stammen. Mehr...

Das besondere Angebot

Das Museum ist Ausgangspunkt des Industriegeschichtspfads "Kali und Leinen". An 22 Stationen in und um Wustrow wird die industrielle Vergangenheit des Ortes lebendig. Eine Begleitbroschüre ist im Museum erhältlich.

Eigene Schriftenreihe

Zu vielen Sonderausstellungen des Museums sind eigene Publikationen erschienen, z. B. "Das Hakenkreuz im Saatfeld" zur NS-Zeit im Wendland, das Lese- und Bilderbuch "Tod im Wendland" und andere. Eine Möglichkeit zur Buchbestellung per Onlineformular gibt es hier.

Den Flyer des Museums zum Herunterladen im pdf-Format gibt es hier.

 

Öffnungszeiten 2018

30. März bis 31 Oktober:
Mi bis So & Feiertage 14-17 Uhr
und jederzeit gerne nach Vereinbarung

Kontakt

Museum Wustrow
Lange Str. 9
29462 Wustrow (Wendland)

Tel.: 05843 / 429 oder 244
E-Mail: mus.wus@gmx.de
Internet: www.museum-wustrow.de
 

Anreise

 

Das Museum ist eins von dreizehn Museen in Elbe und Wendland und Mitglied im Museumsverbund Lüchow-Dannenberg e. V.

Kommentare zum Inhalt
Zu diesem Inhalt sind noch keine Kommentare vorhanden.
Wollen Sie einen Kommentar erstellen?