
Der niedersächsische Naturpark Elbhöhen-Wendland liegt im östlichsten Zipfel Niedersachsens und umfasst den Landkreis Lüchow-Dannenberg sowie Teile des Landkreises Lüneburg. Er ist ein Teil der Biosphärenregion Elbtalaue-Wendland und zeichnet sich durch eine Landschaft voller Kontraste aus. Hier urtümlicher Wald, dort Heide, Wiesen und andere Formen der Kulturlandschaft, eine faszinierende Stille und natürliche Dynamik zugleich. Dazu kommt eine bunte Mischung aus Geschichte, Kultur, Kunst und Musik. Dies unterstreicht die Einmaligkeit der Region.
{FOTO Reiten im Naturpark}
Ein Tag im Naturpark
Der ideale Ausgangspunkt zur Erkundung des Naturparks ist der Findlingspark Clenzer Schweiz. Eingebettet in die typischen Trockentäler der Endmoränenlandschaft symbolisiert das steinerne Archiv mehr als vier Milliarden Jahre Erdgeschichte. Ein spiralförmiger Weg führt durch die Erdzeitepochen von Kambrium bis Quartär. Wer Lust auf mehr einsame Natur hat, startet am Waldbad in Wittfeitzen zu einer 12 km Wanderung zum Hohen Mechtin, der mit 142 m der höchste natürliche Punkt des Naturparks ist. Die kleinen Walddörfer des Drawehn sind dabei von ganz besonderem Reiz. Auf dem Feldlilienpfad in Govelin im Norden des Naturparks erfährt der Gast auf einem 4,4 km langen Rundweg Wissenswertes über die Kulturlandschaft des Hohen Drawehn. Besonders beeindruckend ist die Tour während der Lilienblüte ab Mitte Juni. Ein Abstecher über die Fachwerkstädtchen Hitzacker, Dannenberg und Lüchow verführt die Besucher zum Schlendern durch kleine Gassen. Mehr Fachwerkarchitektur zeigen die Rundlingsdörfer der Region. Deren Geschichte und Besonderheiten finden anschauliche Erklärungen im Rundlingsmuseum Lübeln. Sie können aber auch einen Besuch in der 400 ha großen Nemitzer Heide einplanen. Wanderwege laden hier zum Spazierengehen, das Informationszentrum Heidehaus, in dem die dramatische Entstehungsgeschichte der Heide dargestellt wird, zum Einkehren ein.