Erfolgreicher Informationsabend:Qualifizierungsförderung in Unternehmen mit dem ESF-Strukturfonds
Für die niedersächsische Arbeitsmarktpolitik ist der Europäische Sozialfond (ESF) seit langem ein Kerninstrument. Rund 60 Millionen Euro sollen bis 2013 in die nachhaltige Entwicklung der regionalen Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit investiert werden. Speziell die ESF- Qualifizierungs-Programme, wie z.B. „Weiterbildungsoffensive für den Mittelstand“, lassen sich bedarfsgerecht anpassen, so dass viele verschiedene Unternehmen profitieren können. Vertreter von zehn regionalen Unternehmen folgten am 27.05.2010 der Einladung des Bildungsträgers target GmbH und des Initiativkreises für Unternehmergespräche IfU e.V. zu einem Informationsabend über die Fördermöglichkeiten für Weiterbildung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in die Räume der Akademie für Erneuerbare Energien.
{FOTO Teilnehmer und Referenten der Veranstaltung am 27.05.2010 }
Martina Grud, Geschäftsführerin der Akademie für Erneuerbare Energien, begrüßte die Referenten und Gäste in Lüchow.„Das Thema Bildung und Fortbildung ist für Lüchow-Dannenberg von zentraler Bedeutung“, machte Landrat Jürgen Schulz in seinem Grußwort noch einmal deutlich. Der Fachkräftebedarf der nächsten Jahre müsse schließlich gedeckt und junge Menschen für die Region gewonnen werden.
Martin Vahl vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, stellte die ESF Programme zur beruflichen Qualifizierung für Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie die Fördermöglichkeiten für Personalentwicklungsberatung in KMU vor.
Über das aktuelle Projekt „Business Dialog – Wachstum braucht Qualifizierung“ anlässlich der Geschäftserweiterung beim Gorlebener Blockheizkraftwerkhersteller Dreyer & Bosse, referierten Felix Fröhlich, Geschäftsführer bei der Dreyer &Bosse Kraftwerke GmbH, Daniela Weinand, Projektleiterin bei der target GmbH Lüchow und Berit Staecker, Kursleiterin von der Zentralen Einrichtung für Weiterbildung der Universität Hannover (ZEW) .
Jörg Nickel, Projektberater im Bereich Arbeitsmarktförderung der NBank stellteanhand von Beispielen verschiedene Fördermöglichkeiten für Weiterbildung in KMU im Rahmen von ESF vor. So sei das Programm IWiN für Fortbildungen mit geringerem Stundenumfang, an denen einzelne Mitarbeiter teilnehmen sollen und die auf dem Markt regelmäßig angeboten werden, wie z.B. einem Staplerschein, geeignet. Hier kann mit relativ wenig Aufwand eine Förderung bei den regionalen Anlaufstellen, für Lüchow-Dannenberg sind das die Handwerkskammer oder die Industrie- und Handelskammer in Lüneburg, beantragt werden. Im Anschluss an die Veranstaltung nutzten einige anwesende Unternehmensvertreter die Möglichkeit, eigene Projekte mit den Weiterbildungs-Referenten zu besprechen.
Für Informationen über die Fördermöglichkeiten im Rahmen des ESF steht Jörg Nickel, Projektberater im Bereich Arbeitsmarktförderung bei der NBank, gerne zur Verfügung. Tel.: 04131-244 43-617; E-Mail: joerg.nickel@nbank.de