Landkreis Lüchow-Dannenberg

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Geschichte: Entstehung und Wappen des Landkreises

Allgemeiner Hinweis: Das Kreiswappen ist geschützt, und darf ohne Genehmigung der Kreisverwaltung nicht verwendet werden!. Eine Genehmigung kann beim Fachdienst Personal und Zentrale Dienste der Kreisverwaltung beantragt werden.


Entstehungsgeschichte

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg besteht aus den beiden 1932 vereinigten Kreisen Dannenberg und Lüchow. Das bis dahin geführte Wappensiegel des Kreises Dannenberg vereinigte die heraldischen Symbole des früheren Fürstentums Lüneburg und der Grafschaft Dannenberg. Die im Anfang des 14. Jahrhunderts ausgestorbenen Grafen Dannenberg führten aufgerichtete Löwen im Wappen, bald einzeln, bald zugekehrte, gelegentlich auch in Verbindung mit einem Tannenbaum. Hieraus hat sich dann das Wappen der Stadt Dannenberg entwickelt, welches auf weißem Grunde einen grünen Tannenbaum zwischen zwei zugekehrten, emporsteigenden goldenen Löwen darstellt. Das alte hannoversche Amt Dannenberg führte dagegen zwei schreitende Löwen, vermutlich braunschweigische, übereinander im Siegel, hatte also keinen besonderen Bezug auf das alte "redende" Wappenzeichen von Dannenberg.

Das Wappen des Kreises Dannenberg war wie folgt beschrieben:

"Im gespalteten Schild rechts ein steigender Löwe auf goldenem, mit roten Herzen bestreuten Grund (Lüneburg), links auf weißem Grund eine grüne, auf schwarzem Berge wachsende Tanne (Dannenberg)."

Dieses Wappen war durch Erlaß des Preußischen Staatsministeriums vom 30.08.1928 genehmigt.

Das Wappensiegel des Kreises Lüchow, welches durch Erlaß des Preußischen Staatsministeriums vom 09.05.1931 genehmigt war, wurde wie folgt beschrieben:

"Grüner Schild, waagerecht geteilt durch silbernes Band. Im oberen Felde gekreuzte niedersächsische Pferdeköpfe, silbern auf goldenem Holz. Im unteren Felde drei goldene Rauten."

Die drei Rauten sind aus dem Wappen des früheren Grafen von Lüchow übernommen worden, während das grüne Wappenbild mit dem es durchschneidenden silbernen Wellenband die Bindung der gesamten Wirtschaft, insbesondere des hauptsächlich landwirtschaftlichen Kreises an die ausgedehnte Flußniederung mit ihren Hochwasserfolgen symbolisieren sollte. Der bäuerliche Charakter des Kreises sollte weiter gekennzeichnet werden durch die gekreuzten Pferdeköpfe, dem Wahrzeichen des niedersächsischen Bauernhauses.

In dem nunmehr bestehenden Kreiswappen sind Bestandteile der beiden alten Kreiswappen vereinigt, und zwar sind die Lüchower Rauten und die Dannenberger Tanne gewählt worden. Die Genehmigung zu diesem Kreiswappen wurde durch das Preußische Staatsministerium mit Erlaß vom 24.07.1935 erteilt.

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