Spiel gegen SV Ilmenau
SSV setzt Erfolgsserie fort
Frauen-Fußball-Bezirksliga: SSV Gusborn nach 6:3 so gut wie gerettet
ce Klein Gusborn. Die Fußballerinnen des SSV Gusborn haben den Rettungsanker in der Bezirksliga geworfen. Die zweitbeste Mannschaft der Rückrunde gewann am Sonntag beim SV Ilmenau mit 6:3 (4:1) und baute damit ihre Erfolgsserie auf 19 Punkte aus den vergangenen sieben Partien aus. Der Klassenverbleib ist dem SSV Gusborn nun kaum noch zu nehmen. Drei Spiele vor Toreschluss hat das Team den Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den die Gastgeberinnen aus Melbeck einnehmen, auf neun Zähler vergrößert. Diese drei Big Points im Abstiegskampf hatten sich die SSV-Frauen auf Grund der ersten Halbzeit, in der sie deutlich mehr Spielanteile und Chancen besaßen, redlich verdient. Nach Vorlage von Sarah Brandmann legte Bettina Christ früh das 1:0 vor (6.), und Linda Klafak erhöhte auf Zuspiel von Stefanie Becker nur drei Minuten später auf 2:0. Der SSV Gusborn drückte den SV Ilmenau, der in der Winterpause einen personellen Aderlass zu beklagen hatte, weiter in die Defensive. Folgerichtig fiel das 3:0 durch Bettina Christ, die die Vorarbeit von Klafak vollendete (21.). Danach ruhte sich der Gast auf seinem klaren Vorsprung aus. Die Partie verflachte zusehends, der SVI durfte - aus Sicht des SSV aus klarer Abseitsposition - auf 1:3 (35.) verkürzen. Kurz darauf hatte der Tabellensiebte aus Gusborn aber Glück, dass ein Foul nicht mit einem berechtigten Strafstoß für den SVI geahndet wurde. Stattdessen stellte Karolin Langen nach Klafak-Pass den alten Abstand wieder her - 4:1 (40.). »Zweite Halbzeit sind wir ge-gen den Wind nicht mehr so ins Spiel gekommen. Ilmenau hat nicht aufgegeben. Wir haben sie wieder stark gemacht», sah SSV-Trainer Jörg Reckewell, wie seine Mannschaft abbaute und die Ordnung verlor. Der SSV schlug zumindest in den richtigen Momenten zurück: Das 2:4 des SVI (52.) beantwortete Sabina Chocholowicz, die den Torwartposten in der Halbzeitpause an Lena Laackmann abgegeben hatte, nach einer Einzel-aktion im Nachschuss mit dem 5:2 (59.). Und auch das 3:5 (65.) ließ der SSV nicht auf sich sitzen und legte durch Langen per Einzelleistung das 6:3 nach (69.).
Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 17.05.2011