Hitzacker (Elbe) stellt sich vor

Stadt Hitzacker (Elbe) - staatlich anerkannter Luftkurort

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Liebe Besucherin, lieber Besucher,

« Secundum … Dux de Bruneswic … cesserunt ab omni actione vel impetitione quam habetant contra Ducem Saxionie, tam pro castro Hyddesackere. » Mit diesen Worten trat am 28. Februar 1258 im Vertrag von Breitenfeld der westelbische Herzog Albrecht von Braunschweig endgültig die Burg Hitzacker an den ostelbischen Herzog Albrecht von Sachsen ab, der kurz darauf starb. Der Herzog von Sachsen sicherte sich damit einen Brückenkopf am Westufer der Elbe. Da 10 Jahre später die Söhne dieses Sachsenherzogs die Stadtgründung ihres Vaters bestätigten, geht man allgemein davon aus , dass die Stadt Hitzacker unmittelbar nach dem Vertrag von Breitenfeld, also 1258, gegründet wurde – und somit feierte Hitzacker im Jahr 2008 seinen 750. Geburtstag als Stadt . Erstmalig erwähnt wurde Hitzacker übrigens 1162, aber erste Siedlungsspuren gibt es schon aus der Steinzeit (vgl. Archäologisches Zentrum Hitzacker).

Das Leben an einem Fluss, der natürliche Grenze war, immer wieder aber auch politische Grenze wurde, bestimmt das Schicksal unserer Stadt also von Anfang an – bis in die unmittelbare Gegenwart! So wurde die Elbe 1945 wieder eine politische Grenze, Gott sei Dank aber ohne Hitzacker als Brückenkopf des Ostens im Westen. Seit 1989 ist die politische Grenze an der Elbe verschwunden – dafür hat sich die „natürliche" Grenze, d.h. die Elbe deutlich zurückgemeldet: Drei „Jahrhunderthochwasser" (2002, 2003, 2006) haben unsere Stadt weit über die Region bekannt gemacht und ein „Jahrhundertbauwerk" entstehen lassen, mit dem Stadt und Hinterland gegen eine Wiederholung der Flutschäden geschützt werden soll.
Sie sehen, in Hitzacker gibt es viel zu sehen und erleben – auch wenn nicht gerade „Festival-Zeit" ist (Musikwoche im Februar und Musiktage im Juli/August).

Wir erwarten Sie!

Dr. Karl-Heinz Jastram
Bürgermeister der Stadt Hitzacker (Elbe)



Allgemeines:

Die Stadt Hitzacker (Elbe) mit ihren rd. 5.000 Einwohnern besteht aus den Ortsteilen Bahrendorf, Grabau, Harlingen, Kähmen, Nienwedel, Pussade, Seerau, Tießau, Tiesmesland, Wietzetze und Wussegel .

Wir laden ein zu einem attraktiven Rundgang durch Hitzacker (Elbe):

Rechts am Zwergenbrunnen vorbei führt ein romantischer Weg zum Weinberg, wo im sonnenreichen Klima 99 Weinstöcke gedeihen. Auf halbem Weg wird die sagenhafte Riesenkastanie Ihre Aufmerksamkeit erwecken. Eine junge Frau, als Hexe verurteilt, soll auf ihrem Weg zur Vollstreckung hier ein Kastanienblatt in die Erde gesteckt haben, um ein Gottesurteil zu erlangen. Das Blatt trieb Wurzeln und wuchs zu dem merkwürdig geformten Baum, der uns heute an die düster Zeit der Hexenverfolgung im Mittelalter erinnert.
Einige Schritte weiter führt rechterhand ein Pfad auf das Plateau des Weinbergs. Der Blick über die Elbe hinweg weit ins Mecklenburgische hinein bestätigt es: Dieser Ort war von strategischer Bedeutung. Tatsächlich wird in einer Urkunde Heinrichs des Löwen aus dem Jahr 1171 ein Heinrich Burggraf von Hitzacker erwähnt und damit belegt, dass zu jener Zeit eine Burg auf dem Weinberg gestanden hatte. Für Historiker kann die Geschichte der Stadt einige Jahre früher beginnen, denn 1162 wird ein Thiedericus de Hidesaker genannt, der dem Dienstadel angehörte und sich nach seinem Wohnort nannte.

Umgebung:

Die Umgebung des Fachwerkstädtchens lernt man am besten auf Schusters Rappen oder vom Sattel aus kennen. Denn für Wanderer, Radfahrer und Reiter ist das ganze Jahr über Saison. Viele Kilometer Rad-, Wander- und Reitwege führen durch den Naturpark Elbufer-Drawehn, der sozusagen vor der Haustür liegt. Wandertage und "Themenradeln", Mountain-Biking und Volksläufe werden von der Tourist-Information und den Vereinen organisiert.

Politik:
Die Zusammensetzung der politischen Gremien der Stadt Hitzacker (Elbe) entnehmen Sie bitte dem 'Bürgerinformationssystem. Folgen Sie dazu einfach dem unter "Zum Thema" stehenden Link.

Besuch von Königin Beatrix der Niederlande am 25.Juni 2005