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Als Hitzacker noch „Bad Hitzacker“ hieß: Ausstellung über den ersten touristischen Boom um die vorige Jahrhundertwende

Um die vorige Jahrhundertwende: Gäste an der Villa Deicke in HitzackerLange bevor der Tourismus „Tourismus“ hieß, gab es ihn schon – auch in Hitzacker. Schon Ende des 19. Jahrhunderts kamen viele Gäste in die kleine Stadt an der Elbe: auf der Suche nach Erholung, auf der Suche nach Genesung.

Das Museum Hitzacker eröffnete Ende Juli am früheren Platz der Riesenkastanie eine Open-Air-Ausstellung mit dem Titel „Sommerresidenz“. Sie lässt mit vielen historischen Fotos diese frühe Blütezeit des Tourismus lebendig werden.

Der erste touristische Boom ab 1883 war insbesondere der Entdeckung einer „Stahlquelle“ zu verdanken. Das neue „Bad Hitzacker“ versprach gesundheitsfördernde Bäder und Trinkkuren. Doch der Kurbetrieb währte nicht lange, bereits 1919 war es mit dem „Bad“ wieder vorbei. Heute erinnern nur noch einige Wohnhäuser an jene Zeit. Ruth Gruber und Klaus Lehmann haben diese historische Episode anhand von Unterlagen aus dem Archiv des Museums Hitzacker rekonstruiert und für die Ausstellung mit historischen Aufnahmen illustriert.

Bis zum 5. August 2017 ist die Ausstellung unter freiem Himmel am Platz der Riesenkastanie zu sehen, ab 6. August bis Ende Oktober 2017 im Museum Hitzacker, und zwar Dienstag bis Sonntag (inkl. Feiertage) von 10 bis 17 Uhr.  

Das Museum Hitzacker (Elbe) ist eins von dreizehn Museen in Elbtalaue und Wendland und Mitglied im Museumsverbund Lüchow-Dannenberg e. V.: www.museen-wendland.de.   

Historische Ansichtskarte vom Bad HItzacker a. d. Elbe

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